Archiv für Februar 2008

Shab Lone – Mini mal anders

shab lone
20.02.2008 Shab Lone – Mini mal anders
ca. 75 MB / MP3/ZIP

booking
http://www.plattenbau-music.de
http://www.myspace.com/djshablone

sitzraver weisheiten 9

Ich will Zigaretten, die schön machen und Freunde, die kotzen gut finden. Ich will Betrunkensein an- und ausknipsen können und mich dann nur noch von Wodka-O ernähren. Ich will mehr Geld als ich ausgeben kann und nie wieder hungrig in den Supermarkt. Ich will Doppelkekse, Pfannkuchen mit Nutella, Vanillepudding, diesen einen Burger aus der McD-Werbung und zwar dreimal, Pommes dazu und Cola, wann hab ich das letzte Mal Cola und Karamellmacchiato auch und Subwaycookies, die dunklen, vier auf einmal bitte und dann Fischstäbchen, Käse auf Brot, Fleischwurst, so ein Ring von dem man dann abbeißen kann, Ketchup, yeah geil, Ketchup ist eine gute Idee, Rührei, Spiegelei, Speckstückchen aufgetürmt und glänzend in Fett, ich will Schokolade, die nur zu 20% aus Schokolade besteht und ansonsten aus Fett, Zucker, Marzipan, Nüssen, Smarties, Gummibärchen und nochmal Fett, ich will die ganze American-Diner-Palette durch, so mit Pizza, Sandwich, Burger, Bagels, Donuts, Muffins und noch einer anderen Sorte Donuts, die mit dem Zucker drauf. Und Käsebrötchen mit Butter und Gürkchen. Ich will einen Magen, den man nach dem Essen wieder rausnehmen kann. Ich will einen Zweitkörper zum fressen, der wird dann dick und rund und lebt im Kellerloch und hat keine Gefühle, nur seinen Geschmackssinn.

via

raveatzen #15

nochmal candyraver… zum vorerst letzten mal, ertrag das durchschauen der galerien nicht mehr ^^
dafür aber mit hübsch häßlicher slideshow mit der extraportion atzen.

CD-Kopien mit Crack drin

RIAA-Propagandavideo
Vorsicht, CD-Kopien mit Crack drin

Ein geleaktes Video zu Schulungs- und Trainingszwecken sorgt für Erheiterung im Netz: Die RIAA indoktriniert ihre Mitarbeiter und Anwärter offenbar mit Gruselgeschichten von CDs mit der Extraportion Crack, den Verbindungen zwischen Software- und Medienpiraterie mit Waffen- Frauen und Drogenhandel und – natürlich – den Verbindungen zum internationalen Terrorismus. Einige Minuten gibts auf YouTube, das volle Programm auf dem Torrenttracker der Wahl.

Dass die „Musikpiraterie“ Terrorismus, Prostitution und Drogenhandel unterstützt, ist nichts neues: regelmäßig werden hier Verbindungen behauptet. Offenbar hofft die RIAA, wenn die Behauptungen oft genug aufgestellt werden, wird sich das Ganze irgendwann als offizielle „Wahrheit“ etablieren. Die Drastik im nun veröffentlichten Video eröffnet aber neue Horizonte.

Musikpiraterie habe nicht nur organisatorische Verbindungen unter anderem zum harten Drogenhandel, es gebe inzwischen auch eine, nun, nennen wir es „Durchdringung der Märkte“. Aus dem Video:

[video wurde jetzt schon 2mal von youtube gelöscht, bei 2 verschiedenen usern – anm. sitzraver]

„Wenn du eine (kopierte, AdV) CD kaufst, wirst du gefragt, ob du sie „mit“ oder „ohne“ willst – das „mit“ bedeutet, dass der CD auch noch ein Piece Crack beiliegt.“

Zugegeben: mit Dope statt Crack klingt das wie eine gute Geschäftsidee. Faktisch dürfte die hanebüchene Propaganda genau ein Ziel (neben der FUD-Streuerei) haben: Mehr Polizisten und Sondereinsatzkommandos für die Sache der RIAA einzuspannen. Nach wie vor kümmert sich die Staatsgewalt vorwiegend um Straftaten, die die Sicherheit der Bürger bedrohen. Wenn die RIAA nun will, dass stattdessen ein paar gebrannte CDs mehr beschlagnahmt und dafür auch Polizeikräfte von wichtigeren Aufgaben freigestellt werden sollen, dann muss man eben die schwereren Propagandakaliber auffahren: im konkreten Fall die Behauptung, wo eine Kopie liegt, ist die Kalaschnikow und das Koks nicht weit.

Various Artists: Smashits (shitkatapult)

shitkatapult

Das Konzept des Berliner Labels heißt Abwechslung und Vielseitigkeit. Neben
elektronischen Acts wird hier auch immer gerne die Brücke zum Punk
geschlagen. Diese elf schäumenden „Smashits“ sind eine bierernste
Angelegenheit, denn das Schunkel-Label des Ex-Heidelbergers Marco Haas alias
T.Raumschmiere schaut tief ins Glas der Besinnung und treibt den Kult um den
Alkohol auf eine absurde Spitze. Die Teilnehmerliste zum 10jährigen
Label-Jubiläum rekrutiert sich nicht nur aus dem Labelrooster, Umfeld und
den üblichen Verdächtigen. Nach dem dubbigen „Prost“ (Deichkind feat. Bo)
und Fenin’s „Red Red Wine” (Version) besingt Das Bierbeben die „Steifheit“.
Helge Schneider dagegen jammt „Allein In Der Bar“, Dirty Dishes kommt mit
„Trink Ein Cola” vorbildlich abstinent rüber, und neben „Diving In Whiskey”
(T.Raumschmiere feat. Ellen Allien) ist vor allem „Die Fete“ von Rainald
Grebe ein herausragendes Stück deutscher Musikgeschichte. Auch das Studio
Braun ist mit einem themenbezogenen Telefonstreich dabei. Und da man über
Trunkenheit nicht nur singen, sondern auch wunderbar schreiben kann, gibt’s
die Bonustracks im 20-seitigem Booklet mit Texten von Kai Pohl, Rocko
Schamoni, Jörg Sundermaier und Daniel Meteo. Hier bekommt die deutsche
Liedkultur „Trinklied“ ein zeitgemässes Image verpasst. Also Strobo in die
Schankstube und ab geht’s!

http://www.myspace.com/shitkatapult
http://www.shitkatapult.com
http://www.shopkatapult.com