Archiv der Kategorie 'fragt den drogisten'

fragt den drogisten #13:

fragtdendrogisten_new

leserpost will ja gewissenhaft beantwortet werden:

Message: Eine Frage an den Drogisten:

Kläre doch bitte mal das Gerücht oder die Urban Myth auf, dass man nicht mit Zehn-Euroscheinen ziehen soll, weil dort angeblich ein giftige Farbe drin sei, die am nächsten Morgen zu unangenehmen Folgen führt. Wahr oder falsch?

bestes!
Besserscheitern

ich sag mal so:
ziehen an sich setzt nicht unbedingt massstäbe im körpereigenen gesundheitswesen.
wenn man -wie schon erwähnt- ab und an das nasenloch wechselt, geht der zerfall wenigsten symetrisch vonstatten, und etliche leute berichteten von „unangenehmen folgen“ am nächsten morgen, egal welcher schein auch verwendet wurde.
aber mal im ernst:
scheine haben scharfe kanten, was dem nasenschleimhaut-freundlichen ziehen nicht unbedingt zuträglich ist.
desweiteren können dadurch auch krankheiten übertragen werden. von daher ist dem geldschein als einführmittel abzuraten.
ich als drogist verwende in der regel ein plastik- oder glasrörchen, oder wenn schon einen stilvollen 100euro-schein!

nichts zu danken,
euer drogist

fragt den drogisten #12:

fragtdendrogisten_new

es soll ja gestandene raver geben, die gewillt sind, für eine gelungene party etliche kilometer zu fahren.
ich erinnere mich noch gut an heftige raves im mannheimer milk!, oder frankfurter omen, bei denen menschen aus allen möglichen städten angereist waren.
solche reisegruppen hatten oft ein problem:
wegen der langen strecken hatten sie -nicht unbegründet- paranoia, ihren abendlichen medikamentenbedarf mit sich zu führen, und mussten somit auf teilweise doch sehr überteuerte angebote im club zurückgreifen.

für reise-raver auf dem weg über die A6 nach köln sollte diesen problem vorerst gelöst sein, gibt es dort schliesslich ein neues pilotprojekt, welches meiner meinung nach schule machen sollte:

(dank an jcool für das pic)

eine wirklich innovative idee, wie ich finde!

nichts zu danken,
euer drogist

fragt den drogisten #11:

fragtdendrogisten_new

„immer mit dem selben nasenloch konsumieren, oder ab und zu wechseln?“
diese frage stellt sich desöfteren in trauter feierrunde. dazu gibt es unterschiedliche meinungen. manche wollen sich einfach nur eine nasenschleimhaut zerstören, während andere einen gleichmässigen verfallsprozess favorisieren.
als mir die frage das letzte mal gestellt wurde, fiel mir die antwort leicht, denn ich halte es dabei mit dem zweiten deutschen fernsehen:

mit dem zweiten zieht man besser

nichts zu danken,
euer drogist

fragt den drogisten #10:

fragtdendrogisten_new

der sitzraver leitete gestern folgende mail weiter, welche ihm über die kontaktfunktion gesendet wurde:

hallo.

habe eine frage.waren wie jedes we auch letztes we feiern.

in dem club hat es unglaublich stark nach verschmorten plastik gestunken, das war kaum auszuhalten.alle meinten dass das ein mädel sei die zuviel crystal gerotzt hat.er war auch ein mädel da, die hat unglaublich stark geschoben und nach dem zeug gerochen.sag mal, kann das sein, dass der körper irgendwann nach chemie riecht oder haben wir uns das bloß alle nur eingebildet??

liebe grüße ;-)

liebe/r ;-)

ich würde vermuten, dass die gute frau das crystal samt plastikpäckchen, indem sie es aufbewahrte, sehr stark erhitzt hat um sich dann in der entstandenen melange zu suhlen, was bei massiv-konsumenten durchaus desöfteren vorkommen kann.
danach musste sie sich, da sie merkte, dass es so seine wirkung verfehlte, den weg freischieben um sich umgehend neues zu besorgen.

ich hoffe, dass ich deine frage zufriedenstellend beantworten konnte.

nichts zu danken,
dein drogist

fragt den drogisten #09:

fragtdendrogisten_new
oft werde ich gefragt, wer denn nun wirklich der erste raver wäre (mit strangen klamotten und drogen und so). diese frage ist relativ einfach zu beantworten, handelt es sich dabei doch um den tankwart „stanley beamish“, besser unter seinem rave-pseudonym „mr. terrific“ bekannt:

„seine grosse stunde kam, immer wenn er pillen nahm“, war sein motto, welches vom technoproduzenten „torsten fenslau“ (culture beat) auch mal für einen track verwendet wurde.

nichts zu danken,
euer drogist