
Alex Azary und Gabriel Le Mar sind dem Musikliebhaber hinlänglich durch ihre
Arbeiten bekannt. Mit dem brandneuen Projekt Subsonic Park schlagen die
beiden die Brücken zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
elektronischer Musik, denn hier wird man stark an Pioniere wie Klaus Schulze
oder Tangerine Dream erinnert, die eine ähnliche hypnotische Wirkung mit
ihrer Musik erzeugten. „Inner City Codes“ versteht sich als Schnittstelle
zwischen den repetitiven Klangmustern der urbanen Club-Culture, der Deepness
von Dubsequenzen, moderner Technologie, Architektur und Design. Die zehn
kraftvollen Tracks überzeugen auch ohne Drummings und verbreiten nahtlos
gemixt eine förmlich vibrierende Motorik. „X-Ident“ kickt mich enorm. Deeper
Ambient Dub-Tech mit einem modernen Soundgerüst und doch ästhetisch
anknüpfend an die Produktionen von Aural Float, mit denen Elektrolux im
Jahre 1995 gestartet war. Subsonic Park ist außerdem eine Verbeugung vor
ihren musikalischen Wurzeln wie der Basic Channel-Serie, Luke Slaters 7th
Plain-Releases, sowie von Carl Craig’s frühen Produktionen auf Retroactive
bis zu diversen Underground Resistance Releases. Insgesamt ein entspanntes
und trotzdem abwechslungsreiches Album, das dem hohen Anspruch an das Label
jederzeit gerecht wird. „Peaktime- Chill“, wie Azary und Le Mar
augenzwinkernd anmerken. Wer von dieser Soundästhetik nicht genug bekommen
kann, ist mit „The Beatless Collection Vol.1“, die auch in Kürze erscheint,
bestens bedient.
VÖ: 18.04.2008
http://www.myspace.com/subsonicpark1
http://www.elektrolux.com/





